Ybor City Tampa Bay

Tampa wurde 1885 von Vicente Martinez Ybor gegründet und galt aufgrund seiner florierenden Zigarrenindustrie einst als Zigarrenhauptstadt der Welt. Einwanderer aus Kuba, Spanien, Italien und Deutschland bevölkerten das historische Viertel, hauchten ihm Leben ein und entwickelten es zu einer kulturell reichen, eigenständigen Gemeinde. Die historischen und kulturellen Wurzeln von Tampa Bay liegen demnach in Ybor City. Viele Gebäude erinnern mit ihren charmanten Backsteinfassaden an die Zeit, als hier noch Zigarrenfabriken standen, und sind eine Hommage an die berühmte Geschichte der Gegend. Ybor City ist ein wirklich lebhaftes Viertel mit Boutiquen und Secondhandläden, in dem sich auch kubanische und lateinamerikanische Lokale befinden. In einer ehemaligen Bäckerei aus den 1920er-Jahren befindet sich das Ybor City Museum, das Exponate der Zigarrenindustrie und der verschiedenen Einwanderergruppen der Gegend zeigt. (Quellen Wikipedia und Google)

Wir kamen zum Abendessen in dieses bunte und belebte Stadtteil und ins Restaurant «Columbia». Das «Columbia» ist seit 1905 in Familienbesitz und ist, laut eigenen Angaben, das älteste Restaurant in Florida. Die Speisekarte ist kubanisch-spanisch. Das Restaurant wurde als „All-American Icon“, als eines von 21 der legendärsten Restaurants und als „Favorite Romantic Restaurant“ ausgezeichnet. Tatsächlich ist das Lokal an sich wunderschön, mit der ursprünglichen Bar und den Leuchtern aus braunem Eisen, die an der dunkel verkleideten Decke hängen. Die Cocktails sowie die Tapas sind vorzüglich und absolut empfehlenswert. Leider schmeckten uns der Fisch und das Steak nicht, da beides komplett durchgegart war. Alles in Allem hat es uns trotzdem sehr gut gefallen im «Columbia» und wir schlossen den wunderbaren Abend mit einem Spaziergang durchs quirlige Quartier ab. Die anbrechende Abendstimmung war ein Hochgenuss.

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